Geschichten über Außenseiter
Motto: "Am interessantesten ist die Innenseite der Außenseiter."Jean Genet
projekt drei
Ich muss los
Annette Pehnt
Dorst passt sich nicht an. Dorst ist anders. Dieser Roman ist anders.
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ICH MUSS LOS
Annette Pehnt
Klappentext
Unergründlich und scheu ist er, der Held in Annette Pehnts erstem Roman. Er läuft in den schwarzen Anzügen seines toten Vaters herum, erzählt als selbsternannter Reiseführer von Limonadebrunnen und Honigfrauen. Seine Phantasie ist grenzenlos, die Nähe zu anderen nicht. Vor allem nicht die zu seiner Mutter und ihrem neuen Freund. Erst als Dorst die jungen Elner trifft, scheinen seine Zurückhaltung und seine Ratlosigkeit ein Ende zu finden.
Format
128 Seiten, Broschur
Der Roman wurde LiWe zur Rezension vom Piper Verlag, München, zur Verfügung gestellt.
Die ersten Sätze
Als Kind sagte Dorst die Wahrheit. Wenn die Mutter ihn fragte, schmeckt es, sagte er oft ja. Manchmal auch nein. Dann konnte es passieren, daß sich die Augen der Mutter mit Tränen füllten. Das tat Dorst leid, aber er konnte ja nichts dafür. Er sagte dann, tut mir leid, Mami.
Schlimmer war es, wenn Omi fragte, und hast du denn deine Omi lieb, Spätzchen. Omi hatte eine laute Stimme, jammerte über Wasser in den Beinen und küßte Dorst zum Abschied gern auf die Lippen. Nein, sagte Dorst, nicht so doll. Omi tat so, als hätte sie nicht verstanden, und legte den Kopf [...]
ANNETTE PEHNT
Foto © Peter von Felbert
Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, legte 1986 ihr Abitur ab und leistete anschließend freiwillige Sozialarbeit in Belfast (Nordirland); sie lebte und arbeitete auch ein Jahr in Schottland. Sie studierte Anglistik, Keltologie und Germanistik an den Universitäten in Köln, Galway, Berkeley und Freiburg im Breisgau. Ihr Studium schloss sie 1994 mit dem Magistergrad und dem ersten Staatsexamen ab; 1997 folgte die Promotion an der Universität Freiburg mit einer Arbeit zur irischen Literatur. Zudem war sie freie Mitarbeiterin bei der Badischen Zeitung und der FAZ.
Seit 1992 lebt Annette Pehnt, die verheiratet und Mutter von drei Kindern ist, als Schriftstellerin in Freiburg im Breisgau; sie lehrt seit 2007 auch an der dortigen Pädagogischen Hochschule. Seit 2018 bekleidet sie eine Professur für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Stiftung Universität Hildesheim.
Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.
(Quelle: Wikipedia)
WERKE
- Ich muß los. Roman. Piper, München 2001
- Insel 34. Roman. Piper, München 2003
- Haus der Schildkröten. Roman. Piper, München 2006
- Mobbing. Roman. Piper, München 2007
- Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern. Erzählungen. Piper, München 2010
- Hier kommt Michelle. Ein Campusroman, Band 1. Roman. josfritz, Freiburg 2010
- Chronik der Nähe. Roman. Piper, München 2012
- Lexikon der Angst. Piper, München 2013
- Die Bibliothek der ungeschriebenen Bücher. (Hrsg., zusammen mit Friedemann Holder, Michael Staiger) Piper, München 2014
- Briefe an Charley. (Briefroman) Piper, München 2015
- Lexikon der Liebe. Piper, München 2017
- Mein Amrum. mare, Hamburg 2019
- Alles was Sie sehen ist neu. Roman. Piper, München 2020
- Book Rebels: 75 Heldinnen aus der Literatur, zusammen mit Felicitas Horstschäfer (Illustrationen), Carl Hanser Verlag, München 2021
- Die schmutzige Frau. Piper, München 2023
- Einen Vulkan besteigen, Piper Verlag, München 2025
- Die Umarmung des Materials: lyrik live writing mit Zeichnungen von Harald Kimmig, Wunderhorn, Heidelberg 2025
ZITATE
"Ich muss los"
Dieser scheinbar banale Satz ist das zentrale Leitmotiv des Romans und fungiert als sprachliche Verdichtung von Dorsts gesamter Existenzhaltung.
Der Satz ist kurz, sachlich und unkommentiert. Gerade diese sprachliche Nüchternheit ist entscheidend. Dorst erklärt sich nicht, rechtfertigt sich nicht, entschuldigt sich nicht – er entzieht sich.
Deutung:
- Sprachliche Minimalform der Flucht
- Ersatz für emotionale Auseinandersetzung
- Die Wiederholung des Satzes im Roman zeigt, dass Rückzug bei Dorst kein Einzelfall, sondern ein Verhaltensmuster ist.
„Er sagte immer die Wahrheit.“
Dieser schlichte Satz beschreibt ein zentrales Charaktermerkmal Dorsts in der Kindheit. Die radikale Ehrlichkeit ist keine Tugend im sozialen Sinne, sondern ein Problem. Dorst fehlt die Fähigkeit zur sozialen Anpassung, zur kleinen, diplomatischen Lüge.
Deutung:
- Seine spätere Isolation lässt sich als Folge dieser frühen Erfahrungen lesen. Die Umwelt reagiert irritiert oder ablehnend auf seine Direktheit.
- Dorst lernt daraus nicht Anpassung, sondern Rückzug.
- Das Schweigen, das sein Erwachsenenleben prägt, entsteht somit als Gegenreaktion auf die Erfahrung, dass Sprache verletzend wirken kann.
„Er trug die Sachen seines Vaters.“
Das Tragen der Kleidung des verstorbenen Vaters ist mehr als eine biografische Randnotiz. Es ist ein starkes Symbol für:
- Festhalten an der Vergangenheit
- Angst vor Veränderung
- Identitätsvermeidung
Deutung:
Dorst entwickelt keine eigene äußere Identität, sondern bleibt gewissermaßen in einer übernommenen Rolle. Kleidung wird hier zum Schutzpanzer gegen Selbstentwicklung und gegen die Anforderungen der Gegenwart.
„Wenn es zu eng wurde, ging er.“
Der Satz beschreibt präzise Dorsts Beziehungsverhalten. Auffällig ist die unpersönliche Formulierung („es“ wird zu eng), die Gefühle nicht konkret benennt.
Deutung:
- Nähe wird als Bedrängung erlebt.
- Emotionale Situationen erscheinen ihm als „Enge“.
- Rückzug ist seine einzige Bewältigungsstrategie.
„Er sagte wenig.“
Diese wiederkehrende Charakterisierung unterstreicht Dorsts Sprachreduktion.
Deutung:
Sein Schweigen ist nicht Leere, sondern Schutz. Nachdem seine Wahrhaftigkeit in der Kindheit zu sozialer Distanz führte, minimiert er Sprache als Risiko.
Kommunikation bedeutet für ihn:
- Potenzielle Nähe
- Missverständnisse
- Emotionale Verpflichtung
- Indem er wenig spricht, kontrolliert er seine Beziehungen.
1. Einleitung: Das Psychogramm eines Flüchtigen
Annette Pehnts Debütroman ist ein subtiles und tiefgründiges Porträt eines modernen Antihelden, eine literarische Untersuchung von Entfremdung, Kommunikationsunfähigkeit und der verzweifelten Suche nach Zugehörigkeit in einer Welt, die der Protagonist nicht zu verstehen scheint.
Der Roman entfaltet sich nicht durch eine ereignisreiche Handlung, sondern durch die feinen Nuancen der Charakterzeichnung und die atmosphärische Dichte seiner Sprache. Es ist das Psychogramm eines Mannes namens Dorst, der innerlich wie äußerlich stets auf dem Sprung ist – ein Mensch, der „los muss“, sobald ihm Nähe droht, ohne jedoch jemals wirklich ein Ziel oder einen Ankunftsort zu finden.
Das Buch lässt sich als eine Geschichte von „trauriger Komik und ruhiger Stimmung“ beschreiben. Im Folgenden werden wir die zentralen Themen, die Figurenkonstellation und die erzählerische Gestaltung des Romans detailliert analysieren, um die Komplexität dieses beeindruckenden Debüts zu erfassen.
2. Die Handlung: Zwischen Schweigen und Erzählen
Die Handlung von „Ich muss los“ ist bewusst reduziert und kreist vollständig um die rätselhafte Hauptfigur.
2.1 Der Protagonist: Dorst, der unergründliche Stadtführer
Dorst ist ein Mann, der das Leben aus der Distanz beobachtet. Er arbeitet als Stadtführer, eine Tätigkeit, die paradoxerweise perfekt zu seinem Wesen passt: Er kann über Orte und ihre Geschichten sprechen, ohne je etwas Persönliches von sich preiszugeben. Seine Führungen sind unkonventionell; er lenkt den Blick der Touristen auf das Unscheinbare und erzählt wundersame, oft erfundene Geschichten über gewöhnliche Plätze. Diese Fähigkeit zum Fabulieren steht in starkem Kontrast zu seiner Unfähigkeit, über sich selbst und seine Gefühle zu sprechen.
Sein soziales Verhalten ist geprägt von einer fast pathologischen Scheu und einer radikalen, unbeholfenen Ehrlichkeit. Wenn er doch einmal spricht, stößt er seine Mitmenschen oft vor den Kopf, da ihm die Konventionen des sozialen Miteinanders fremd sind. Aus diesem Grund hat er sich das Schweigen als Schutzmechanismus angeeignet. Dieses Schweigen ist seine selbst errichtete „Schutzzone“, eine Mauer, die ihn vor der Komplexität menschlicher Beziehungen und den damit verbundenen Erwartungen bewahrt.
2.2 Der Katalysator: Die Begegnung mit Elner
Die fragile Stabilität in Dorsts isoliertem Leben wird erschüttert, als er auf die junge Elner trifft. Anders als die Menschen, die Dorst bisher begegnet sind, lässt sie sich von seinem Schweigen und seiner abweisenden Art nicht abschrecken. Sie erkennt hinter seiner Fassade eine Verletzlichkeit und einen ungestillten Wunsch nach Verbindung. Elner nimmt sich vor, seine Schutzzone zu durchbrechen und ihn zum Sprechen zu bringen.
Ihre Hartnäckigkeit scheint zunächst Erfolg zu haben. Langsam und zögerlich beginnt Dorst, sich ihr zu öffnen. Diese Annäherung bildet den zentralen Spannungsbogen des Romans. Die Beziehung zwischen Dorst und Elner wird zum Schauplatz des Konflikts zwischen seinem tief verwurzelten Fluchtinstinkt und der aufkeimenden Hoffnung auf Liebe und Ankommen.
2.3 Der zentrale Konflikt: Nähe als Bedrohung
Der Kernkonflikt des Romans ist Dorsts ambivalente Reaktion auf Nähe. Jede Form von emotionaler oder physischer Annäherung empfindet er als Bedrohung für seine mühsam aufrechterhaltene Autonomie. Der Titel des Romans „Ich muss los“ wird zum wiederkehrenden Mantra und zur Handlungsanweisung, sobald eine Beziehung zu intensiv wird. Dieser Fluchtimpuls ist jedoch nicht nur eine Flucht vor anderen, sondern auch eine Flucht vor sich selbst – vor der Auseinandersetzung mit den eigenen Traumata, Ängsten und der Unfähigkeit, die Grundpfeiler des Lebens wie Glück, Tod und Liebe zu begreifen. Der Roman stellt die Frage, ob Dorst diesen Kreislauf durchbrechen und vielleicht irgendwann nicht nur vor der Welt davonlaufen, sondern in ihr ankommen kann.
3. Thematische Vertiefung und Interpretation
Pehnts Roman ist reich an Themen, die über die individuelle Geschichte von Dorst hinausweisen und universelle menschliche Erfahrungen spiegeln.
3.1 Entfremdung und die Suche nach Wahrheit
Dorst ist ein zutiefst entfremdeter Charakter. Er steht außerhalb der Gesellschaft und beobachtet das Leben wie ein Anthropologe eine fremde Kultur. Seine Arbeit als Stadtführer, bei der er Fakten und Fiktion vermischt, kann als Metapher für seine Beziehung zur Realität und zur Wahrheit verstanden werden. Was ist wahr? Die offizielle Geschichte eines Ortes oder die „wundersame“ Geschichte, die Dorst erfindet und die dem Ort eine neue, poetische Bedeutung verleiht? Diese Frage überträgt sich auf seine persönliche Suche. Elner versucht, die „wahre“ Person hinter Dorsts Schweigen zu finden, doch der Roman legt nahe, dass die Wahrheit eines Menschen möglicherweise ebenso komplex und vielschichtig ist wie die Geschichten, die er erzählt.
3.2 Die Dialektik von Schweigen und Sprache
Der Roman erforscht meisterhaft die Funktionen von Sprache und Schweigen.
Schweigen als Schutz: Für Dorst ist Schweigen eine Festung gegen die Übergriffe der Welt. Es bewahrt ihn vor Verletzungen und der Notwendigkeit, sich zu erklären.
- Sprache als Maske: Wenn Dorst spricht, dann oft in der kontrollierten Form des Erzählers. Seine Stadtführungen sind eine Performance, bei der er eine Rolle spielt. Diese Form der Sprache ermöglicht Distanz.
- Sprache als Brücke: Elnaers Versuch, Dorst zum Sprechen zu bringen, ist der Versuch, eine Brücke zu ihm zu bauen. Authentische, persönliche Sprache wird hier als Schlüssel zur Intimität und Heilung dargestellt.
Die Spannung zwischen diesen Polen treibt die Handlung an und zwingt den Leser, über die eigene Kommunikation nachzudenken.
3.3 Die Unmöglichkeit der Liebe?
Obwohl die Suche nach Liebe ein zentrales Motiv ist, bleibt der Roman skeptisch. Dorsts Beziehungsunfähigkeit scheint tief in seiner Persönlichkeitsstruktur verankert zu sein. Seine Flucht vor Elner, gerade als eine echte Verbindung möglich scheint, wirft die Frage auf, ob manche Menschen zur Einsamkeit verdammt sind. Das Ende des Romans lässt diese Frage bewusst offen und vermeidet eine einfache, therapeutische Lösung. Es ist kein klassischer Entwicklungsroman, in dem der Held am Ende geheilt wird. Stattdessen zeigt Pehnt die schmerzhafte Realität, dass Veränderung ein langer und oft scheiternder Prozess ist.
Dorsts Verhalten weist Parallelen zu klinischen Bildern wie der vermeidend-selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung oder zu starken Bindungsängsten auf, die oft aus frühen negativen Beziehungserfahrungen resultieren. Der Roman kann somit auch als literarische Fallstudie über die psychologischen Folgen von emotionaler Vernachlässigung oder Traumata gelesen werden, ohne diese Begriffe explizit zu nennen.
4. Stil und Erzählweise: Die Poesie des Unscheinbaren
Annette Pehnts Stil ist präzise, unaufgeregt und von einer leisen Melancholie durchzogen. Sie verwendet eine klare, fast minimalistische Sprache, die perfekt zur zurückhaltenden Natur ihres Protagonisten passt.
Erzählperspektive: Der Roman wird aus einer personalen Erzählperspektive erzählt, die dem Leser zwar Einblicke in Dorsts Gedanken und Beobachtungen gewährt, ihn aber dennoch auf Distanz hält. Wir sehen die Welt durch Dorsts Augen, verstehen aber seine innersten Motive oft genauso wenig wie er selbst. Diese erzählerische Distanz spiegelt Dorsts eigene Entfremdung wider und macht ihn für den Leser ebenso „unergründlich“ wie für die anderen Figuren.
Atmosphäre: Die „ruhige Stimmung“ wird durch detaillierte Beschreibungen von Orten und Situationen erzeugt, die das Alltägliche poetisch aufladen. Pehnt hat ein Auge für das Detail und das Unscheinbare, was den Leser dazu anregt, die Welt ähnlich aufmerksam wie Dorst zu betrachten.
Tragikomik: Die „traurige Komik“ entsteht aus der Diskrepanz zwischen Dorsts innerer Welt und den Erwartungen der Außenwelt. Seine unbeholfenen Versuche, sozial zu interagieren, sind oft unfreiwillig komisch, aber hinter dieser Komik schimmert stets die Tragik seiner Isolation durch.
5. Resümee
„Ich muss los“ ist weit mehr als nur ein gelungenes Debüt. Es ist eine zeitlose und feinsinnige Untersuchung der menschlichen Seele, die 25 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung nichts von ihrer Relevanz und emotionalen Wucht verloren hat. Annette Pehnt gelingt es, eine Figur zu schaffen, die trotz – oder gerade wegen – ihrer Sperrigkeit und ihres Schweigens tief berührt.
Der Roman ist ein Plädoyer für einen genaueren Blick auf die leisen und unscheinbaren Menschen und Geschichten, die uns umgeben. Indem Pehnt auf einfache Antworten und kitschige Happy Ends verzichtet, verleiht sie ihrem Werk eine nachhaltige intellektuelle und emotionale Tiefe.
„Ich muss los“ ist ein mitreißendes Leseerlebnis, das nachwirkt und den Leser dazu anregt, über die komplexen Mechanismen von Nähe und Distanz, Wahrheit und Fiktion sowie über die Schwierigkeit, in einer komplexen Welt einfach nur „anzukommen“, nachzudenken.
Es ist ein essentielles Werk für jeden, der sich für anspruchsvolle deutschsprachige Gegenwartsliteratur interessiert.
Für ihren Roman „Ich muss los“ erhielt Annette Pehnt 2001 den mit 15.000 Euro dotierten Mara-Cassens-Preis. Dieser jährlich vom Hamburger Literaturhaus vergebene Literaturpreis ist derzeit der mit dem höchsten Preisgeld verbundene Preis, der für ein Romandebüt vergeben wird. Weitere Preisträger sind unter anderen Christoph Hein, Ralf Rothmann, Terézia Mora, Clemens Meyer und Lukas Bärfuss.
Bewertung: ★★★★★ (5/5 Sterne)
horst g. flämig | moderation LiWe
"Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit."
Jean Maurice Eugène Clément Cocteau
* 5. Juli 1889 in Maisons-Laffitte bei Paris; † 11. Oktober 1963 in Milly-la-Forêt bei Paris Französischer Schriftsteller, Filmregisseur und Maler.